Mehr als die Hälfte der Unternehmensentscheider sieht deutliche Finanzlücken bei den eigenen Mitarbeitenden – aber weniger als ein Viertel der Unternehmen tut etwas dagegen. Unsere Civey-Studie und die Einordnung unserer Gründerin Jana Krotsch in der F.A.Z.
ubiMaster hat das Meinungsforschungsinstitut Civey beauftragt, 500 Führungskräfte und Unternehmensentscheider in Deutschland zu einer Frage zu befragen, über die im Arbeitsalltag selten gesprochen wird: Wie gut verstehen Mitarbeitende eigentlich ihre eigenen Finanzen – und was passiert im Unternehmen, wenn sie es nicht tun? Die Ergebnisse hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrem Ressort „Meine Finanzen" aufgegriffen. Unsere Gründerin Jana Krotsch ordnet dort ein, warum das Thema auf den Tisch der Geschäftsführung gehört.
Mehr als 50 Prozent der befragten Entscheider beobachten bei ihren Mitarbeitenden deutliche Lücken im Finanzwissen – mehr als ein Drittel stimmt dieser Aussage sogar eindeutig zu. Das ist kein privates Randthema, sondern eine Beobachtung aus dem Führungsalltag.
Nach den konkreten Auswirkungen gefragt, nennen die Entscheider vor allem:
Der letzte Punkt ist der greifbarste: Wenn Mitarbeitende Mitte des Monats einen Vorschuss brauchen, ist das kein Gefühl, sondern ein Vorgang in der Personalabteilung.
Auffällig ist die Altersverteilung. In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen nennen 86 Prozent Stress und mentale Belastung als Folge fehlenden Finanzwissens, 68 Prozent beobachten finanzielle Fehlentscheidungen – deutlich mehr als im Durchschnitt.
Das ist genau die Lebensphase, in der sich finanzielle Entscheidungen verdichten: Familienplanung, Immobilienfinanzierung, erste ernsthafte Auseinandersetzung mit Altersvorsorge – und das alles bei Lebenshaltungskosten, die viele in dieser Höhe noch nicht erlebt haben. Für Unternehmen ist es gleichzeitig die Gruppe mit den meisten Fach- und Führungsverantwortungen.
52 Prozent der Befragten finden, dass Unternehmen ihre Mitarbeitenden bei finanzieller Bildung unterstützen sollten. Nur 29 Prozent widersprechen. Die Einsicht ist also da.
Umgesetzt wird sie kaum: Weniger als ein Viertel der Entscheider sagt, dass das eigene Unternehmen Mitarbeitende in diesem Bereich tatsächlich unterstützt. Deutlich mehr als die Hälfte tut es definitiv nicht.
Jana Krotsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ubiMaster:
„Finanzbildung ist kein Privatproblem, das man nach Feierabend löst. Finanzielle Unsicherheit betrifft den Arbeitsalltag mehr, als es manchem Unternehmen lieb ist."
Die Studie zeigt nicht nur ein Problem, sondern auch, wo es entsteht: bei Themen, die ohnehin durch das Unternehmen laufen. Gehaltsabrechnung, betriebliche Altersversorgung, Entgeltumwandlung, vermögenswirksame Leistungen. Wer hier Verständnis schafft, entlastet Mitarbeitende mental, hält Produktivität und Arbeitsmoral stabil und stärkt die Bindung.
Genau dafür haben wir ubiMaster FINANCE entwickelt: verständliche Finanzbildung für Mitarbeitende und deren Familien, digital, ohne Produktverkauf und ohne Beratungspflicht. Unternehmen stellen den Zugang bereit, die Inhalte bleiben unabhängig.
Unter dem Titel „Mangelndes Finanzwissen verringert die Arbeitsleistung" hat die F.A.Z. die Studienergebnisse eingeordnet und Jana Krotsch dazu befragt. Der Artikel stellt den Bezug zu internationalen Entwicklungen her – etwa zu Großbritannien, wo der Staat Arbeitgeber beim finanziellen Wohlergehen ihrer Beschäftigten aktiv berät.
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